So schnell wie möglich:
Dienstag, 22. Dezember 2009
Weihnachtsgeschenk
So schnell wie möglich:
Samstag, 19. Dezember 2009
Neujahrsstart anders - Wintercamp-Vorschau!
Hier ein erster Vorgeschmack. Schaut euch diesen Film in Ruhe an, er gibt einen Vorgeschmack auf das, was diese Naturburschen bei mir erwartet:
P.S.: Um ernstes Training geht es auch am 23. Dezember. Da erscheint hier am Blog ein kleines Weihnachtsgeschenk für euch! Ihr solltet das nicht verpassen!
Ein weiterhin gutes Wochenende,
Dominik
Und noch was! Dieser Post von einem meiner Coaches, Zach Even-Esh, ging mir grad unter die Haut:
Last night I caught a handful of my clients hitting
the mat for the first wrestling match of the season.
Lots to work on.
Competition always exposes weakness.
But I heard some disturbing news.
A sign of the times for sure.
My high school wrestling coach took a hiatus quite some time ago.
But, he's back in the game, and man, he was a Bad Mother F**ker.
He pushed us through hellish workouts and demanded intensity and
mental toughness at all times.
I remember our workouts in the weight room, because Coach Mike
and I trained together, most of the others sat around and didnt
do jack squat.
We did lots of pull ups, and at age 15 I did 26 pull ups.
Things haven't changed with what Coach Mike expects from others.
He's back coaching at the high school level, and this past week,
8 of the wrestlers quit the team.
It was "too hard".
Boo Hoo
A sign of the times.... Did I not mention to you?
The pussification of the human race is climbing.
Guess what?
Who cares.
The more quitters and lazy asses that roam the streets the easier it
is for action takers like myself (and I assume like yourself) to
WIN.
Excuses run rampant.
Even at the HIGHEST levels of sport.
BUT..... there are poeple and places that have been built up, and
a culture has been created, where it is UNDERSTOOD that you must
be a Gladiator.
For example, my friend and legendary wrestling Coach, Jeff Buxton
of Blair Academy.... He has built those kids UP, and leaves them NO
choice but to be Gladiators.
Too many others allow excuses and allow the option of quitting.
Too hard? Quit.
Don't like your Coach or Teacher? Get moved out of the class
or even better, get the teacher or coach fired.
My parents never questions the teachers and always blamed me.
Period, end of story.
I believe in work ethic.
This is why I am always prefacing my training courses with
a warning, so those who are poking around understand
that if they wanna use my system, it requires WORK.
If they fear work, screw em', let them go elsewhere.
I have serious anger towards lazy asses and cry babies.
It's about to snow here in good ol' Jersey.
I think today's breakfast needs to
start with 100 push ups before the family wakes up.
By the way, a BIG reason I wake up early and get to work is because
I know others in my industry are still sleeping, and I am NOT gonna
iet to you or pretend that building a business or your body is done without work.
Talk to you tomorrow.
--Z--
Donnerstag, 17. Dezember 2009
Ringe(n) um Kraft

Montag, 14. Dezember 2009
Schwere Züge stärken den gesamten Körper
Ziehen ist auch für Leute, die keine Ambitionen im Olympischen Gewichtheben hegen, eine tolle Sache. Man muss technisch nicht ganz so exakt arbeiten wie beim Reißen oder Umsetzen, um aber einen ähnlich guten Nutzen (Stichwort: dreifache Streckung) davon zu erzielen. Dennoch ist gute Form aber ein absolutes Muß, Schlamperei oder falsche Ausführung führt zu nichts! Ziehen ist eine Art Kreuzheben mit explosivem Endcharakter. Sehr sehr fordernd, sehr sehr gewinnbringend. Schweres Gewicht vom Boden heben und beschleunigen macht einfach unglaublich stark im gesamten Körper, vor allem aber in den großen Muskelgruppen der Beine, Rücken und Hüftbereich. Punkt!
Ich rate zu anfänglich leichterem Gewicht, um es ordentlich zu beschleunigen und ein Gefühl für die Übung zu bekommen. Danach kann man sich langsam hochtasten! Und ich würde das ganze auch am Anfang einer Einheit machen, denn da ist man noch am frischesten und explosivsten! Die Gewichtheber machen es eher am Ende einer Einheit nach den eigentlichen Übungen sowie den Kniebeugen.
Auf jeden Fall eine tolle Übung. Probiert das mal aus,
Fight on,
Dominik
Samstag, 12. Dezember 2009
Pimp my Kettlebells!
Klar, es gibt mittlerweile (gab es vor drei Jahren noch nicht) 20- oder 28-Kilo-Kettlebells hierzulande zu erwerben. Finde ich eine gute Sache, denn vier Kilo Unterschied sind bedeutend weniger als acht und der Körper wird die langsame Belastung-Progression viel besser mitmachen. Aber es geht auch viel viel billiger, wer mit seiner Kettlebell Gewichtssprünge machen will und sich auf das nächsthöhere Gewicht hinaufarbeiten möchte!
Man nehme ein gut klebendes Isolierband (aus dem Baumarkt) und 2,5-Kilo-Gewichtsscheiben. Die Scheibe(n) klebt man überkreuzend an die Unterseite der Bell (siehe Fotos). Mit wenig bastlerischem Geschick hat man eine schwerere Kettlebell, die für so ziemlich alle Übungen benützbar ist. Aus einer 16er kann man so eine 18,5 oder 21 Kilo schwere Eisenkugel machen. Damit hat man wieder einige Zeit genug Arbeit, ehe man sich vielleicht dann beim Händler eine 24er-Bell zulegt.
Hier noch eine Einheit, die ich am Montag gemeinsam mit einigen Kameraden durchziehe. Kommt von Steve Maxwell, mit dem ich im Juli 2010 gemeinsam ein Seminar bei mir organisiere. Also vormerken! Ich hab schon erste Anmeldungen dazu, wird etwas noch nie Dagewesenes, wo Steve und ich Wissen weitergeben, wie man mit Low-Budget-Trainingstools zu besseren Trainingsergebnissen kommt als mit herkömmlichen Dingen!
Ich bitte wieder um Reaktionen darauf so wie bei 300. Wenn mehrere mitmachen und ihre Erfahrungen austauschen, macht es umso mehr Spaß:
5 Runden von (jeweils immer 30-60 Sek. Pause zwischen den Runden):
- 12 Wiederholungen Thrusters (Frontkniebeuge gefolgt von Military Press) mit 2x16 Kettlebells
- 6-8 WH Klimmzug
- 30 Sit-Ups strikt
4 Runden von (jeweils immer 30-60 Sek. Pause zwischen den Runden):
- 10-12 Double Kettlebell Snatches mit 2x16
- Sprünge auf eine Bank (Max in 30 Sekunden)
- 8-10 Renegade Rows mit Liegestütz nach jeder Wiederholung
Damit wird innerhalb kurzer Zeit jeder Muskel durchgearbeitet, es ist aber vor allem das System, das gefordert wird. Ideal für Fettverbrennung, ideal für funktionelle Hypertrophie, ideal für athletisches Training!
In diesem Sinne, noch ein gutes Wochenende und haut ordentlich rein im Training, damit die Kekse-Zeit ohne Nachwirkungen überstanden wird,
Dominik
P.S.: Nächste Woche stelle ich eine Hammerübung vor, die den gesamten Körper fordert.
P.P.S.: Knapp vor Weihnachten gibt’s dann noch ein kleines Weihnachtsgeschenk. Also unbedingt dranbleiben am Blog!!!
P.P.P.S.: Auch ich hab vor wenigen Tagen ein Päckchen bekommen von Alexander Lechner, der den tollen Bodyweight-Training-Blog http://einfaches-training.blogspot.com betreibt. Ich habe mir bei ihm die „Elite Rings“ bestellt. Schon jetzt kann ich sagen: Zwei Daumen hoch dafür! Diese Ringe haben erstklassige Qualität und das Training macht Spaß daran. Die einzigen, die es nicht so lustig finden, sind meine Oberkörper-Muskeln, die nach einer schweren Einheit gestern mit ihnen laut schreien :-)
Montag, 7. Dezember 2009
300er-Update

Ich komme mit einer neuen persönlichen Bestzeit zurück, habe "300" in 12:31 Minuten absolviert. Dabei habe ich aber weder bei den Übungen abgefälscht, noch irgendeine getauscht, verändert oder sonstwas. Es ist das Original "300", wie es Gym Jones für die Schauspieler damals entworfen hat. Hier ist noch einmal das Video dazu mit der Anleitung:
Was mich aber noch viel viel stolzer als meine Bestzeit macht (Bestzeiten sind da, um verbessert zu werden), ist das, was mein Trainingspartner Hofi veranstaltet hat. Er hat ebenfalls "300" gerade mitgemacht, das ganze zum ersten Mal noch dazu (bei mir wars das zweite Mal) und die Uhr ist bei ihm bei sage und schreibe 16:59 Minuten stehen geblieben. In meinen Augen ein Hammer! Hofi trainiert erst seit Mai mit bei mir und er kommt auf die meisten Trainingszeiten von allen Coachies, die im Naturtrainingszentrum Thomasroith mitwerken. Dabei ist sein Beruf alles andere als einfach, Dachdecker erfordert körperliche Anstrengungen genug. Doch Hofi kommt mit der gewissen Grundeinstellung zum Training, die eine jede Einheit erfolgreich machen kann. Er hat den Willen und den Biss, alles durchzuziehen, egal wie schwierig es sein mag! Er hat sich alsbald damals auf meinen Rat hin eine Klimmzugstange für das weitere Üben zuhause besorgt und hat unendlich viele Burpees und Liegestütze zur allgemeinen Leistungssteigerung gemacht. Harte Arbeit macht sich bezahlt, das hat sich heute eindrucksvoll gezeigt. So wusste ich schon von vornherein, dass er "300" absolvieren würde. Kämpfer kommen da durch, die Zeit ist meiner Meinung nach sowieso zweitrangig, das absolut wichtigste ist es, dass man "300" und andere Einheiten durchzieht! Herausforderungen machen das Training so besonders, machen stolz und zufrieden.
Samstag, 5. Dezember 2009
Keulen, Macebell, Aushängen und Workshops
Angeregt durch einen Blog-Eintrag von DanHan, einem hart trainierenden Bekannten aus Deutschland, habe ich ein Video aufgezeichnet, wie ich persönlich mit Keulen trainiere. Ich nutze diese Geräte, die ich gemeinsam mit Steve Maxwell bei seinem Besuch bei mir gebaut habe, seit jäher und möchte sie nicht mehr missen. Vor allem zum erweiterten Aufwärmen aber auch für regenerative Zusatz-Einheiten eignen sich die Keulen hervorragend. Meine sind beide etwa 9 Kilogramm schwer, was ordentlich auf den Griff nach einiger Zeit geht. Ein toller Aspekt neben dem Training der Schulter- und Rumpfmuskulatur, den diese Keulen zur Genüge bieten. Ich mache aus dem Keulenschwingen aber keine Wissenschaft, kombiniere einfache (bitte nicht verwechseln mit leicht) Grundübungen, die mir Steve gezeigt hat. Dazu habe ich mir auch eine 14 Kilo schwere Macebell gebaut. Es ist dies einfach ein Rundgewicht (aus Beton), fixiert an einem Holzstab. Ebenfalls sehr fordernd.
Dazu zeige ich im Video auch noch eine zweite ganz ganz wichtige Übung meiner Meinung nach, die den Körper nach einem harten Gewichte-Training wieder ins Lot bringt. Aushängen an einer Klimmzugstange wirkt Wunder auf den gepeinigten Rücken, vor allem den unteren Bereich. Ex-Olympiasieger Tommy Kono empfiehlt in seinem Gewichtheber-Buch konkret diese eine Übung nach jedem Training mit Gewichten. Durch Sachen wie schwere Kniebeugen oder Kreuzheben wird der Körper zusammengedrückt (gestaucht), mit Aushängen an der Stange kann sich der Körper quasi wieder in die Länge ziehen. Ich empfehle das ganze natürlich auch nach Kettlebell-Einheiten. Nebenbei ist dieses Hängen nach einiger Zeit auch eine tolle Griffkraft-Übung! Und eins wissen Leser meines Blogs: Der Griff kann nicht stark genug sein. Wer schwach greift, wird bei Kettlebell-Training, Seilklettern oder ähnlichem immer Probleme haben.
Probiert das aus und besorgt euch auch Keulen. Diese müssen jedoch nicht das kosten, was überteuerte Händler verlangen. Ich veranstalte mit Steve Maxwell im Sommer 2010 einen Workshop, wo wir euch viel viel günstigere Alternativen anbieten werden. Das war jetzt schon ein kleines Geheimnis, dass ich verraten habe. Nicht weitererzählen. Mehr dazu in Kürze. Ihr dürft gespannt sein,
Dominik
P.S.: Auch von einem Wintercamp war schon die Rede bei mir. Das im Vorjahr kam ja wunderbar an (siehe diesen Blog-Post: http://naturtraining.blogspot.com/2009/02/naturtrainings-camp-eindrucke.html) . Für heuer bzw. Anfang 2010 ist im Jänner eine Fortsetzung vorgesehen. Details können bei mir via Mail (info@naturtraining.at) angefordert werden. Es sollte wieder ein wunderbarer Trainingstag mit Gleichgesinnten in winterlicher Hardcore-Umgebung werden, wo der Spaß ebenfalls nicht zu kurz kommt!