Dienstag, 29. März 2011
Heute schon gerudert?
Anfängern empfehle ich, die Beine auf den Boden zu geben. Probiert das mal aus in einer Trainingseinheit: 10 schöne, saubere und langsame Wiederholungen und am obersten Punkt 2 Sekunden anhalten und spannen. Davon fünf Sätze und das was ihr am nächsten Morgen gut spürt ist eure zweitgrößte Muskelgruppe am Körper: der Rücken! Aber auch die Arme bekommen wie gesagt ihr Fett ab! Fortgeschrittene aber auch Leute mit Schulterproblemen sollten diese wertvolle Übung mit Ringen machen. Mein Schweizer Kamerad Janis zeigt hier schulmässig, wie man mit Ringen und dazu noch im "false grip" das ganze ausführt:
Baut diese Übung (endlich) in eurer Programm ein, es hat noch keiner bereut. Es ist die perfekte Gegenbewegung zu Liegestützen, Bankdrücken und hilft langfristig zu Schultergesundheit. Wer weitere Herausforderungen mit dieser Übung sucht, dem empfehle ich diesen sehr sehr guten Artikel hier: http://articles.elitefts.com/articles/training-articles/five-fun-inverted-row-variations/ In diesem Sinne, fight on, bei uns laufen die Vorbereitungen aufs Gorilla Camp II. Wer nicht dabei ist, versäumt was, Dominik P.S.: Und bevor ichs vergess: Am Freitag gibts zu solchen Zuggeschichten blendende Neuigkeiten!
Freitag, 25. März 2011
Ein paar Dinge...
- Frühstücksempfehlung: Man nehme 100-150 Gramm Haferflocken (meine Empfehlung Bircher Müsli) und weiche sie über Nacht in Milch ein im Kühlschrank. In der Früh gebe man dann aufgetaute Beeren (im Sommer natürlich welche aus dem Garten) und Eiweißpulver dazu sowie optional Mandelstifte und fertig ist ein nährhaftes Frühstück, dass schon die halbe Miete für den Tag ist. Lasst es euch schmecken.
- Let's swing: Das Wochenende steht bei mir schon wie die letzten Tage unter dem Zeichen von Kettlebell-Swings. Ich habe diese Übung wiederentdeckt nach einigen Wochen Absenz. Doch Swings sind nicht nur eine Fettverbrennungswaffe, sondern auch dienen auch der Regeneration. Ich habe nach meinen schweren Trainingstagen mit viel Kniebeugen, Kreuzheben und dergleichen nun immer am nächsten Tag Swings gemacht mit einer leichten Kugel. Hohe WH-Zahlen, aber alles im Wohlfühlbereich. Noch Stunden danach fühlte sich der untere Rücken sowie die Beine gut durchgeblutet an, am nächsten Tag war der Muskelkater vom schweren Trainingstag fast völlig weg. Ich habe mir für das Wochenende das Ziel gesetzt, insgesamt 500 Wiederholungen Swings zu machen. Über die zwei Tage verteilt ist das mit Sicherheit keine Hexerei.
- Medley: Ein Video vom Strongmantag vor zwei Wochen bei Gregor hab ich ebenfalls noch impetto. Hier zu sehen ein "nettes" Medley: Zuerst schwere, mit Wasser gefüllte Fässer einen Hügel hoch tragen, dann einen schweren Stein und drei Sandsäcke auf eine Bühne heben und zum Abschluss noch ein paar Burpees. Fordert Kraft, fordert die Pumpe. Ein gutes Training. Wer Bizepstraining weiterhin belächelt, sollte sowas mal machen. Er wird schnell merken, dass man ohne so etwas nicht auskommen wird. Aber dazu in einem anderen Post!
P.S.: Ein Kommentar zum letzten Blog-Post, der mich sehr freut, hat Leser Tomiet hier hinterlassen:
Hi Dominik,
Etwas spät aber doch. Ich hab mir das Interview diese Woche einige Male angehört. Nach deinem großartigen Interview mit Smitty hast du wieder ein super "Meisterwerk" abgeliefert. Motivierend, inspirierend, richtungsweisend, sind nur einige Wörter zum Umschreiben.
Ich sag deshalb vielen Dank dafür.
Schade das das Seminar mit Steve gerade am 9.Juli ist. Österreichische Apnoemeisterschaften stehen da für mich an. Hoffe es ergibt sich wieder mal die Gelegenheit.
Schönes Wochenende noch und train hard ;-) (Tust du eh immer ich weiß *g*)
Das Interview mit Steve Maxwell ist wie erwähnt auf www.power-quest.cc zu hören. Es lohnt sich auf alle Fälle! Genauso wie das Seminar am 8./9. Juli mit ihm bei mir. Das werden wieder unvergessliche Stunden!
Ein gutes Wochenende,
Dominik
Samstag, 19. März 2011
Steve Maxwell - Weiteres Hörgeschenk!

Glück Auf und einen guten Wochenstart
Dominik
P.S.: Karl und ich haben gestern während des Trainings gefilmt. Das hatte seinen Grund. In Kürze dazu mehr...
P.P.S.: Hier eine kurze feine Challenge, die in wenigen Minuten geschafft ist, aber gut fordert. Ich hab sie gestern gemacht am Samstag während einem Waldspaziergang:
Freitag, 18. März 2011
Die Vorbereitungen laufen...
Und auch unser Fotograf Hans ist dank regelmässigen Einheiten in der Kraftkammer und am Mountainbike topfit mit 60 Jahren.
In diesem Sinne, ein gutes Wochenende und gutes Training,
Dominik
Dienstag, 15. März 2011
Strongman-Tag
Samstag war ein toller Strongman-Trainingstag bei meinem Kameraden Gregor in Berg am Starnberger See. Wunderschöne Gegend, tolles Training mit tollen Kameraden!
Was habe ich dort gelernt?
- Strongman-Training macht gewaltigen Spass.
- Training mit Freunden macht gewaltigen Spass.
- Strongman-Training ist den meisten Trainingsformen überlegen, weil es unhandliche Objekte sind, die man heben muss. Der Griff ist gefordert, die Stabilisatoren usw. - Vor allem Sachen wie mit Wasser gefüllte Fässer oder Sandsacke vom Boden über Kopf zu bringen, fordert gesamten Körpereinsatz. Wie sagt etwa Derek Poundstone, einer der besten Strongman dieser Erde: "Lift heavy unusual shit over your head and you get fucking strong".
- Wettkämpfe sind gut, denn sie fordern einen, über die Schmerzgrenze zu gehen, sie fordern einen, mehr zu geben als etwa bei einem herkömmlichem Training.
- Strongman-Training erfordert nicht nur Kraft sondern auch ein gutes Herz-Kreislauf-System. Ein unhandliches Objekt mehrfach umsetzen und drücken geht gehörig auf die Puste.
Eine von den vielen Challenges (auch im Video zu sehen), sah etwa so aus:
drei mit Wasser gefüllte Bierfässer stemmen, Sprint zu einem schweren Sandsack, eine Länge tragen, dann Farmers Walk mit jeweils zwei schweren Kettlebells an der Seite, dann wieder Sandsack eine Länge, und noch einen und dann noch einen schweren Schlitten eine Länge ziehen. Das sind etwa zwei Minuten hohe Belastungszeit, man ist ständig in Bewegung!
In diesem Sinne, einen guten Wochenstart,
Dominik
Freitag, 11. März 2011
Gedanken zum Wochenende


Montag, 7. März 2011
Intensität hat einen Namen
www.gridironincny.com/videos/flash/ken2/ken2.html
Dr. Ken geht bei jedem Einheit an die Schmerzgrenze und oft auch darüber hinaus. 23 Kniebeugen mit 185 Kilogramm sind eine weitere Sache, die er sich mal zu einem Geburtstag vor wenigen Jahren geschenkt hat. Autsch! Er hat schon vor zwei Jahrzehnten über Sachen wie Schlittenziehen, Griffkrafttraining usw. geschrieben. Ein Visionär, aber einer, der nicht nur die Theorie hochgehalten hat. Er war ein Praktiker. Einer, der ganz intensiven Art!
Fight on,
Dominik
Sonntag, 6. März 2011
Strongman-Trainingstag
Ich habe vor wenigen Tagen im Fernsehen wieder einen Strongman-Bewerb gesehen und war sofort für mein Training heute inspiriert! Reifen, Seilziehen, Steine und Vorschlaghammer standen also nach längerer Absenz wieder mal auf dem Programm und es hat gewaltigen Spass gemacht. Eine ideale Einheit fürs Wochenende.
Schwere Sachen tragen, ziehen, wuchten usw. ist ein unglaublich gutes Training. Es stärkt die großen Muskelgruppen wie Beine und Rücken, macht funktionell kräftig und geht auch gewaltig aufs Herz-Kreislauf-System!
Hier die Einheit im Detail:
- Aufwärmen
- Vorschlaghammer auf Reifen
- Kleinen Reifen ziehen (beladen mit Steinen etwa 100 kg) mit großem Reifen (etwa 150 kg) wuchten
- Schlittenziehen (150 kg)
- Farmers Walk mit Reifen (120 kg)
- Finisher: Steine (20 kg) werfen, Klimmzüge und Ring-Dips
Glück Auf,
Dominik
P.S.: Unsere Arbeiten an der Hangelanlage bei Karl Humer laufen weiter auf Hochtouren! Etwas derartiges dürfte es selten geben. Das erinnert wirklich schon gewaltig an Ninja Warrior! Gestern haben wir wieder eine massige Stahllieferung bekommen :-) Die vielen Teilnehmer des Gorilla Camps II können sich schon freuen!
Mittwoch, 2. März 2011
Neues Spielzeug - das Pegboard
Mit diesem Teil haben wir momentan unsere Freude - das Pegboard, oder hierzulande (un)bekannt unter Steckbrett. Sieht viel einfacher aus, als es tatsächlich ist. Man hängt beim Hinaufhangeln einen kurzen (oder längeren) Bruchteil an einem Arm, zieht damit und das fordert Rücken, Arme, Griff und Bauch gewaltig! Damit haben auch Leute, die gut in Klimmzügen sind, eine neue Herausforderung und setzen einen neuen Reiz. Karl und ich hatten nach den ersten Tests einen gewaltigen Muskelkater im gesamten Oberkörper.
In meinen Augen bzw. aus meiner Erfahrung bereiten solche Sachen besser auf einen einarmigen Klimmzug vor als etwa Klimmzüge mit schwerem Zusatzgewicht! Man lernt viel mehr, mit nur einem Arm zu arbeiten! Seilklettern setzt ähnlich gute Reize!
Leute, die sich für das Gorilla Camp II am 9. April einen Platz gesichert haben, werden in den Genuss des Steckbrett-Hangelns kommen. Auch bei meinem Seminar mit Steve Maxwell am 8./9. Juli wird es natürlich zum Einsatz kommen unter anderem! Neben vielen vielen anderen unbekannten "Spielzeugen". Alleine unsere Hangelanlage erstrahlt in völlig neuem Glanz!
Glück Auf,
Dominik